Instrumente

Winkelmesser zur Bestimmung der Höckergradneigung

Die Höckergradneigungen der Zähne haben einen wesentlichen Einfluss auf die Effektivität der Okklusion und müssen zur Ermittlung des Disokklusionswinkels ( siehe Kasten ) morphologisch bestimmt werden. Gemessen wird vornehmlich im Oberkiefer rechts und links ( Bereich 1.Molar ). 

Höckergradneigungen von 0°-35° können gemessen und direkt abgelesen werden. Der Disokklusionswinkel beträgt im Mittelwert 7°-10°. Kleinere Werte weisen auf Balance- und Hyperbalancekontakte hin, größere sind Hinweise auf eine muskelbelastende Okklusion. Die Eingabe der Werte zur Berechnung von funktionellen Parametern in die COGNITO Software ist sinnvoll.

Okklusionsformel

SKN
- OE
=RKN
 - HN
=DOW

Der Winkelmesser kann für die Qualitätssicherung in Praxis und Labor so wie für eine überzeugende Patienten-kommunikation eingesetzt werden

 

Okklusionsebenenmesstisch posterior

Die Definition der gnathologischen Okklusionsebene ( GoccP ) bezieht sich auf die anteriore Okklusionsebene.

Zur Beurteilung der funktionellen Situation der Okklusion muss der posteriore Abschnitt der Okklusionsebene mit einbezogen werden.

Der Okklusionsebenenmesstisch posterior kann an allen geraden Okklusions-ebenenmesstischen durch Verschrauben angebracht werden und ist beidseitig verwendbar. Der Aktions- radius von -10° bis +30° kann an der Skala direkt abgelesen werden. Die Eingabe der Werte zur Berechnung von funktionellen Parametern in die COGNITO Software ist sinnvoll.

 

Horizontal therapeutic positioner -HTP-


 

 

Stufenlose Einstellung der horizontalen Unterkieferposition im Artikulator. Die physiologische Positionierung der Kiefergelenke und damit des Unterkiefers ist wesentliche Voraussetzung bei der Behandlung von Patienten mit okklusionsbedingten Funktionsstörungen.
Die reproduzierbare Einstellung der therapeutischen Position des Unterkiefers durch den Zahnarzt ist zwingend erforderlich für die Initialbehandlung mit Aufbissschienen und ebenso bei allen umfassenden restaurativen Maßnahmen.
Gelenkbahnaufzeichnungen (Axiographie, Condylographie) mit elektronischen Systemen, die in der Referenzposition beginnen, lassen im Sinne einer orthopädischen Standardanalyse der Kiefergelenke eine genaue Bestimmung der horizontalen therapeutischen Unterkieferposition zu. Die Wegstrecke von der Referenzposition bis zur therapeutischen Position ist mit dem HTP von 0mm bis 5mm stufenlos am individuell programmierten Artikulator Reference SL nach Prof. Slavicek einstellbar.

 

Registrieplatte


Anatomisch vorgeformte Registrierplatte aus gewalztem Reinzinn ( 99,9% ) .

Gute Adaption durch ausgewählte und in der Praxis erprobte
Plattenstärke von 0,5mm.

Hohe Verwindungsstabilität durch industrielle Prägung. Ausreichender Zungenfreiraum.
Sofortregistrat ohne Laborvorlauf ( Modell- und Bissplattenherstellung ).
Zeit und Kostenreduzierung um ca. 400%

 

Paraokklusaler Löffel 3teilig

Gelenkbahnaufzeichnung in Okklusions-nähe ohne Sperrung / Erhöhung der Vertikaldimension. Geeignet für schwierige Bisslagen. Die durchdachte trennbare Konstruktion des Löffels bietet die Möglichkeit die individualisierten Löffelteile bis zum Schluss der Behandlung beim Patienten zu belassen.

Indikationen: Gelenkbahnaufzeichnung, Kiefergelenksdiagnostik, Axiographie / Condylographie, Artikulatorprogrammierung.

 

Set für die instrumentelle Funktionsdiagnostik

  • 1 Stiel für paraokklusalen Löffel ( Edelstahl, sterilisierbar, beidseitig verwendbar für Reference SL, Cadiax Compact, Cadiax III und SAM 2)

  • 10 gerade Löffel

  • 5 (3mm) gekröpfte Löffel (tiefbissgeeignet)

  • 5 (5mm) gekröpfte Löffel (tiefbissgeeignet)

  • 10 Gummipolster, passend für alle Ausführungen als Stütze am Gingivalsaum, sterilisierbar, biologisch verträglich.

  • 20 Bissplatten

  • 1 Okklusionsebenenmesstisch posterior

  • 1 Winkelmesser Höckergradneigung